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Mehr Rendite = mehr Rente: Chancen nutzen für Ihre Vorsorge |
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Jeder möchte im Alter finanziell gut versorgt sein. Und das ist einfacher, als viele meinen: mit der passenden Anlagestrategie, den richtigen Produkten, einer realistischen Einschätzung der eigenen Situation – und vor allem auch mit Rendite. Dafür gibt es ein paar „goldene Regeln”, die Sie unbedingt beachten sollten:
Nutzen Sie für Ihre Altersvorsorge den Zinseszinseffekt
Frühzeitig beginnen, langfristig profitieren: Möglich macht das der sogenannte Zinseszinseffekt. Dieser Effekt entsteht, wenn die laufenden Erträge Ihrer Geldanlage nicht ausgezahlt, sondern erneut angelegt werden und ihrerseits Erträge erwirtschaften, also „Zinsen auf Zinsen″.
Ein Beispiel: Sie legen 1.000 Euro mit einer jährlichen Verzinsung bzw. Rendite von 5% an und haben nach einem Jahr 1.050 Euro auf Ihrem Konto. Nach einem weiteren Jahr mit demselben Zinssatz stehen nicht etwa 1.100 Euro, sondern bereits 1.102,50 Euro auf Ihrem Kontoauszug – weil auch die 50 Euro Zinsen aus dem Vorjahr nun mit verzinst wurden.
Was auf den ersten Blick nur als nettes Zubrot erscheint, wird über die Jahre zum Turboeffekt für Ihren Vermögensaufbau: Über die Jahre erzielen Sie so einen überproportionalen Wertzuwachs – der umso stärker ausfällt, je höher die Rendite Ihrer Anlage ist. Probieren Sie aus, wie Zins und Zinseszins über längere Zeiträume Ihren Vermögensaufbau beflügeln.
Wussten Sie, dass … ... Albert Einstein und der Wirtschaftsweise Bert Rürup den Zinseszinseffekt als „achtes Weltwunder″ bezeichnet haben?
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Geben Sie Ihrem Geld die Zeit zu wachsen – so früh wie möglich
Der Zinseszinseffekt hat eine angenehme Nebenwirkung: Man kann schon mit vergleichsweise kleinen Sparbeträgen ein ansehnliches Vermögen aufbauen – wenn man nur so früh wie möglich mit dem Sparen anfängt und seinem Geld ausreichend Zeit zu wachsen lässt.
Anders formuliert: Wer später anfängt, also erst mit 40 oder 50 Jahren für sein Alter Vermögen aufbauen möchte, muss einen deutlich höheren Aufwand erbringen, um die gleichen Ziele zu erreichen.
Stellen Sie sich vor, Sie möchten mit 65 als Millionär in Rente gehen. Dafür legen Sie jeden Monat einen festen Betrag an, der mit 7% jährlich verzinst wird. Wie viel müssen Sie anlegen, um dieses Ziel zu erreichen: 100 Euro, 500 Euro oder 1.000 Euro? Probieren Sie es hier aus:
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Schützen Sie Ihr Geld vor dem Renditekiller Nummer eins: der Inflation
Durch die Inflation wird die Kaufkraft Ihres Vermögens schleichend gemindert. Das kann Ihre finanzielle Planung gefährden – besonders bei langfristigen Anlagen wie jenen für Ihre Altersvorsorge.
Bei Ihrer Vorsorgeplanung sollten Sie daher die Inflation stets mit berücksichtigen. Derzeit beträgt sie rund 1%*. Doch das kann sich ändern. Ein Beispiel: Bei einer Inflation von 2,4% machen Sie mit 2% Sparbuchzinsen einen realen Verlust. Denn 1.000 Euro sind dann nach einem Jahr nur noch 996 Euro wert.
Wie können Sie gegensteuern? Wählen Sie für Ihre langfristige Vorsorge Anlagen mit höheren Renditechancen, zum Beispiel Aktienfonds. Unterm Strich erwirtschaften Sie damit, nach Abzug der Inflation, immer noch ein reales Plus – und Ihre Pläne bleiben langfristig finanzierbar.

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Wussten Sie, dass … ... es in den 70er Jahren Inflationsraten von bis zu 7% gab? Die durchschnittliche Inflationsrate seit Einführung des Euro beträgt unter 2% und ist damit geringer als der Durchschnitt zu DM-Zeiten.
Quelle: Chat Inflation, auf www.test.de, 23.06.2010 |
*Stand: 2010.
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Wer auf Sicherheit setzt, ist nicht automatisch auf der sicheren Seite
Für jede Geldanlage gilt: Je höher die Renditechancen, desto größer auch das Risiko. Die entscheidende Frage lautet daher: Wie können Sie möglichst hohe Renditechancen nutzen und dennoch das Risiko möglichst gering halten? Folgende Punkte sind hier wichtig:
 | Langfristig denken: Wer für den Ruhestand spart, legt sein Geld in der Regel über sehr lange Zeiträume an – 10, 20, 30 Jahre oder mehr. Daher ist es wichtig, das langfristige Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und kurzfristige Wertschwankungen Ihrer Anlage nicht überzubewerten. |  | Risiken richtig einschätzen: Eine sichere, aber zu niedrige Rendite sowie der Wertverlust durch Inflation können Ihre Vorsorgepläne ernsthaft gefährden. Das mit renditestärkeren Anlagen wie Aktienfonds verbundene Risiko verliert auf lange Sicht dagegen an Bedeutung, da kurzfristige Wertschwankungen mit der Zeit ausgeglichen werden können – insbesondere für regelmäßige, langfristige Sparer. |  | Auf Risikostreuung achten: Betrachten Sie Ihre Vorsorge als Ganzes. Besonders wenn Sie aufgrund von gesetzlicher und betrieblicher Vorsorge schon ein gutes Sicherheitspolster besitzen, können Sie bei Ihrer privaten Vorsorge durchaus höhere Renditechancen wahrnehmen. Und auch dort müssen und sollten Sie nicht alles „auf eine Karte setzen″, sondern Ihr Vorsorgekapital auf mehrere Anlageformen verteilen. |  | Risiken an Lebenssituation anpassen: In jungen Jahren können Sie durchaus renditestärkere Anlageformen wählen. Rückt Ihr Ruhestand näher, sollten Sie verstärkt auf Sicherheit setzen, um Ihr angespartes Vermögen vor Markteinbrüchen zu schützen. Wer diese Anpassungen nicht selbst vornehmen möchte, kann auf die bequeme Lösung von Zielsparfonds zurückgreifen.
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1% mehr Rendite bedeutet 30% mehr Rente
Die Höhe der Rendite spielt beim regelmäßigen Vermögensaufbau eine große Rolle. Schon 1% mehr Rendite kann auf Ihr späteres Alterseinkommen enorme Auswirkungen haben.
Ein Beispiel: Angenommen, Sie möchten Kapital aufbauen und es in 25 Jahren für Ihre private Zusatzrente nutzen. Sie investieren einmalig 50.000 Euro und in den Folgejahren jeweils 10.000 Euro.
Wenn Sie sich von Ihrem Angesparten 25 Jahre lang eine Zusatzrente auszahlen lassen möchten, würden Sie bei einer Durchschnittsrendite von 8% eine jährliche Zusatzrente von 25.750 Euro erhalten. Bei 9% Rendite – nur einem einzigen Prozentpunkt mehr – könnten Sie sich bereits über 33.734 Euro freuen. Das heißt für Sie: 30% mehr Rente!
Eine höhere Rendite anzustreben, kann der entscheidende Hebel sein, um Ihre private Rente auf die Höhe zu bringen. Ein Effekt, auf den Sie bei Ihrer Vorsorge nicht verzichten sollten!
Wussten Sie, dass ... ... dass die renditeärmsten Anlageformen – Sparbuch, Tagesgeldkonto und der sprichwörtliche Sparstrumpf – noch immer die beliebtesten sind?
Quelle: Forsa, 2010 |
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